Genealogie

Herkunft der Familie

Zu Beginn der 30-er Jahre des 20. Jahrhunderts beauftragte die Familie Engstfeld den Düsseldorfer Konrektor Wilhelm Kleeblatt, eine Chronik der Familie zu erstellen. 1933 legte dieser einen Entwurf vor, der von den einzelnen Familien korrigiert, ergänzt und kommentiert werden konnte. 1934 erfolgte dann die Übergabe der Chronik.

Folgt man dieser Familiengeschichte, so lassen sich alle damals bekannten Familienstämme auf eine kleine Gemarkung „Engstfeld“ zurückführen. Diese liegt auf der Jahrhunderte alten Grenze zwischen den ehemaligen Herzogtümern Berg und Mark, der heutigen Grenzlinie zwischen Rheinland und Westfalen. „Engstfeld“ war dabei Teil der heutigen westfälischen Stadt Halver, „Engsfeld“ Teil der heutigen rheinischen Stadt Wipperfürth – zwei Einträge in Wikipedia geben weitere Auskünfte: http://de.wikipedia.org/wiki/Engstfeld und http://de.wikipedia.org/wiki/Engstfeld_(Halver). Heute weisen ein Straßen- und ein Ortsschild auf den kleinen Weiler „Engstfeld“ hin.

Die Familie von Albert Engstfeld zweigt aus dem Familienstamm der „Gelbgießer“-Familie Engstfeld aus Heiligenhaus ab. Diese gehörte zu den Begründern der Gußtradition in dieser Stadt. Überregional bekannt wurde die 1790 gegründete Firma „Wilhelm Engstfeld Heiligenhaus AG“ (wehag), die fast 200 Jahre produzierte. 1965 – zum 175. Firmenjubiläum – erscheint eine Festschrift mit einer ausführlichen Familienchronik und die damaligen Inhaber erwerben ein Gemälde aus dem Nachlaß von Albert Engstfeld.

Albert Engstfeld, 1876 - 1956, Kunstmaler